Größtes telemedizinisches Festnetz

Fortführung der Telemedizin durch Mittel aus der High-Tech-Offensive

20.07.01

Am 19.07.01 präsentierte Landrat Theo Zellner im Landratsamt Cham den neuen Dreijahres-Vertrag zwischen dem Klinikum der Universität Regensburg und dem Telehaus Stamsried zur Fortführung der Telemedizin im Projekt "Telemedizin in Bayern". Die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen im Rahmen der High-Tech-Offensive Zukunft Bayern wird mit 5,9 Mio. DM bezuschusst.
Theo Zellner sprach davon, dass die EDV zum Wohle aller Teilnehmer (Patienten, Kostenträger, Industrie, Ärzte) eingesetzt wird. Er sehe in der Telemedizin die Gesundheitsvorsorge der Zukunft, die jedem Patienten die beste medizinische Versorgung zuteil werden lässt, egal, ob dieser sich in einer Uniklinik oder einem abgelegenen ländlichen Raum befindet.
Eine Kooperation zwischen der Universität Regensburg und dem Telehaus Stamsried besteht bereits seit 1998, dem Aufbau des telemedizinisches Intranets in Ost- und Niederbayern unter Leitung von Prof. Dr. Michael Nerlich, Lehrstuhlinhaber für Unfallmedizin an der Universität Regensburg.
Im Projekt "Telemedizin in Bayern" soll das Telemedizinnetz auf ganz Bayern ausgedehnt werden. Anlässlich der Präsentation des Kooperationsvertrages zeigte sich Prof. Nerlich erfreut über die eingegangene Kooperation mit dem Telehaus. Der neuerliche Zuschuss sei notwendig, um Verbesserungen anzubringen. Der Verwaltungsdirektor der Universität Regensburg, Dr. Hans Brockard, bedankte sich für das Vertrauen der Staatsregierung in die Telemedizin und in die Universität Regensburg als Träger und Manager des neuen Projekts. Winfried Ellwanger, Geschäftsführer des Telehauses Stamsried, erklärte, dass seine Einrichtung zu 100 Prozent auf Telemedizin setze. Deutschlandweit habe man wohl das derzeit größte telemedizinische Festnetz gebaut. Aufgabe sei es nun, die Vorteile und Kostenersparnisse aufzuzeigen. Landrat Zellner meinte dazu, dass es an der Zeit sei, auf oberster Ebene zwischen dem Sozialministerium und den Kassen wegen der Abrechnung der Leistungen zu verhandeln. Bisher bedienen sich niedergelassene Ärzte kostenlos an dem Service; zwischen den Krankenhäusern und dem Uniklinikum finden Leistungs-Verrechnungen statt.
Der Geschäftsführer der Krankenhäuser des Landkreises Cham, Walter Baier, sprach sich für die Telemedizin aus.

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